zwischen schlafen und träumen winden sich zwei stunden ranken sich um gestern und morgen - blüten und dornen fern brandet ein zug wogen treiben heran brechen und spiegeln licht - ruhe und gischt das haus regt sich rüttelt sich zurecht stimmen erklingen - wünschen und zwingen
Autor: christian paterak
Verhandlungen
sie wünschen? vom schlimmsten das schrecklichste ist recht. was darf es sein? was sein kann wie sie wünschen. der nächste.
Nachbar und sein Haus...
er kratzt Gras aus den Fugen -
östlich erscheint Licht
Einblatt neben mir Wurde lang nicht gegossen Ein Blatt fällt herab
Neben der Straße Wind verwirbelt die Pfütze Der Bus fährt vorbei
mit dir tragen statt dir nachtragen dir helfen statt dir nachhelfen dir geben statt dir nachgeben dich schauen statt dir nachschauen dich dein leben nicht meines nachleben lassen
platane am weg
im frühjahr gestutzt -
nun wieder voll grün
Bis zum letzten Tageslicht suchen wir nach Wegen tasten uns vor schrecken zurück Bis zum letzten Tageslicht offenbaren wir uns in Rätseln meiden die Schatten taumeln zum nächsten Schritt Doch die Geister warten am Ufer des Sees
Kühle am Morgen Griff aus dem Bett zum Regal Dort ein Gruß von dir
Vergnügen
Der erste Blick aus dem Fenster am Morgen Das wiedergefundene alte Buch Die gestrigen Gläser auf dem Tisch Schnee, der Wechsel der Jahreszeiten Die Zeitung, die Zeit lässt Der Blick in die Welt wie sie wirklich ist Alte Musik mit alten Gedanken die sich genügen Am Ende der Nacht angekommen sein.