zwischen schlafen und träumen winden sich zwei stunden ranken sich um gestern und morgen - blüten und dornen fern brandet ein zug wogen treiben heran brechen und spiegeln licht - ruhe und gischt das haus regt sich rüttelt sich zurecht stimmen erklingen - wünschen und zwingen
Schlagwort: Lyrik
Verhandlungen
sie wünschen? vom schlimmsten das schrecklichste ist recht. was darf es sein? was sein kann wie sie wünschen. der nächste.
Nachbar und sein Haus...
er kratzt Gras aus den Fugen -
östlich erscheint Licht
Einblatt neben mir Wurde lang nicht gegossen Ein Blatt fällt herab
Neben der Straße Wind verwirbelt die Pfütze Der Bus fährt vorbei
mit dir tragen statt dir nachtragen dir helfen statt dir nachhelfen dir geben statt dir nachgeben dich schauen statt dir nachschauen dich dein leben nicht meines nachleben lassen
platane am weg
im frühjahr gestutzt -
nun wieder voll grün
Bis zum letzten Tageslicht suchen wir nach Wegen tasten uns vor schrecken zurück Bis zum letzten Tageslicht offenbaren wir uns in Rätseln meiden die Schatten taumeln zum nächsten Schritt Doch die Geister warten am Ufer des Sees
Kühle am Morgen Griff aus dem Bett zum Regal Dort ein Gruß von dir
Blick aus dem Fenster
Noch ein Haus noch und noch Drumherum geordnetes Grün Nicht jedes im Griff Manches wuchert manches sticht vor manches bricht durch Blutroter Busch Düstergrüne Tanne Braunwelker Zweig Ein Tupfer von Mohn Milchige Mauern beige, ocker, terrakotta Nur der Himmel ist blau und scharf davon geschieden